Asiatische Reispfanne mit Cashewkernen

Eine leckere, schnelle Reispfanne, für die nur auch im Winter nicht aus fernen Ländern stammendes Gemüse benötigt wird. Die Menge reicht für sechs oder aber vier wirklich hungrige Leute – wer für weniger kocht, keine Riesen-Pfanne oder einen Riesen-Topf besitzt oder aber keinen derart gesegneten Appetit hat, nehme besser die halbe Menge.. ;)

500g Basmati- oder vollkörnigen Rundkornreis garen (gut 1,5mal soviel Wasser, wenig Salz, kurz aufkochen, Herd auf niedrigste Stufe stellen).
1 kleinen Weißkohl (~1200g ohne Strunk) in mundgerechte Stücke schneiden.
1 große oder 3 kleine Möhren (~250g) halbieren und in Scheibchen schneiden,
1-2 Stangen Lauch (je nach Größe) (~300g) längs vierteln und in Stücke schneiden. Alles in
3-4 EL Sesamöl (dem rauchigenaus dem Asialaden!) unter Rühren garen (sollte bräunen, aber bissfest bleiben! ). Mit
8 EL Sojasauce* würzen, beiseite stellen.
3 EL Sambal Oelek** (scharf! –> an persönlichen Geschmack anpassen),
1 EL Tomatenmark,
1/2-1 TL Tamarindenpaste (je nach Sorte – von helleren, flüssigeren mehr, von dunkleren, festen weniger),
4 EL Sojasauce und
2 EL Sesamöl (siehe oben) hinzufügen, gut verrühren.
200g Cashewnüsse (geröstet und gesalzen) und den Reis unterheben.

Tipp: Wer mag, kann als proteinreiche Ergänzung zusätzlich Tofuwürfel, halbierte Veggie-Hühnerfilets oder Sojageschnetzeltes im Sesamöl anbraten  und mit den anderen Würzsaucenzutaten vermischt werden, bevor diese unter den Reis gemischt werden. Sojageschnetzeltes schmeckt mir persönlich in diesem Fall besser als Tofu, wurde aber wesentlich stärker verarbeitet (→ Energie- und Vitaminverlust) und benötigt einen Schritt mehr: vorher in einen kleinen Topf geben, eine halbierte Zwiebel, ein Lorbeerblatt und ordentlich Brühpulver dazugeben, kurz mit kochendem Wawsser übergießen, abdecken, ziehen lassen, absieben und ausdrücken. Die Reispfanne kommt aber bestens auch ohne all dies aus und geht dann wirklich schnell!

* es gibt wirklich schlechte Sojasaucen. Daher empfehle ich entweder Kikkoman (aus dem Asialaden oder – teurer – Supermarkt) oder aber Lima (aus dem Bioladen). Sie schmecken sehr unterschiedlich, aber beide wirklich gut. Beide Marken führen übrigens auch salzreduzierte Varianten.

**Sambal ist im Asialaden übrigens auch wesentlich günstiger. Vorsicht bei den Mini-Portionen aus dem Supermarkt: diese sind oft schärfer, also lieber zunächst sparsamer dosieren!

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