Hefezopf

Hefezopf kommt problemlos ohne tierische Zutaten aus und ist sehr leicht selbst gemacht.

300ml Sojamilch erwärmen (nicht zu heiß, sonst stirbt die Hefe!).
100g Zucker und
1 P. Hefe verrühren. Zunächst telöffelweise die Sojamilch hinzugeben und verrühren, dann die restliche Milch dazuschütten.
1 Prise Salz und
1/2 TL gemahlene Vanille unterrühren.
75g Rapsöl (evtl. Biskin spezial) oder geschmolzene Alsan bio zur Milch geben. Mit
600g (Back-)Mehl zu einem elastischen Hefeteig verkneten, der nicht mehr klebt. Durch das Kneten enteht aus den Aminosäuren des Weizens Gluten, welches für ein schön lockeres Ergebnis wichtig ist. Daher ruhig etwas länger kneten, nicht sofort aufhören, sobald ein homogener Teig entstanden ist. Den Teig zu einer Kugel geformt in der mit einem feuchten Küchentuch abgedeckten Teigschüssel an einem warmen Ort gehen lassen, bis er sich deutlich vergrößert hat. Den Teig dritteln, jeden Teil zu einer Rolle formen. Dabei darauf achten, dass in den Rollen keine größeren Holhräume eingeschlossen werden (spürt man gut von außen). Jede Rolle mit
Sojasahne bestreichen – dazu am besten einfach die Hände (mehrfach) mit Sojasahne benetzten und die Rollen durch die Hände gleiten lassen. Auf einem Teller
Hagelzucker verteilen. Eine der Rollen darin wälzen.
Mandelblättchen auf einem Teller verteilen und die übrigen zwei Rollen hierin wälzen. Alle drei Rollen fächerartig vor sich legen, die Rollenenden oben durch Zusammendrücken miteinander verbinden. Aus den drei Strängen einen Zopf flechten, am unteren Ende wiederum gut zusammendrücken – am Besten nach unten hin, nicht von oben drücken, damit es nachher schöner aussieht. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und nochmals etwa 10 Minuten gehen lassen.

In der Zwischenzeit den Ofen auf 180°C vorheizen. 30 Minuten backen, etwas auskühlen lassen.

Tipp: Wird der Zopf frisch (noch warm) angeschnitten, können die drei Zöpfe z.T. bei den einzelnen Scheiben leicht auseinandergehen, da die Mandelblättchen dazwischen sind. Wer dies vermeiden möchte, bestreut den Zopf daher erst, nachdem er fertig geflochten wurde. Ich mag die Variante, die ich beschrieben habe, jedoch lieber, daso wesentlich mehr Mandelblättchen (und Hagelzucker) im und am Zopf landen. Gerade die zwei Schichten in der Mitte des Zopfes finde ich sehr lecker. Sobald der Zopf ausgekühlt ist, fallen sie auch nicht mehr auseinander.

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