Linsensuppe (klassisch)

Passend zum Herbst ein Eintopf, von dem viel behaupten, er könne nur mit viel Fleisch zubereitet werden, was ich hiermit widerlegen möchte. :) Ohne Mettenden o.ä. zubereitet kommt endlich der gute Eigengeschmack der Linsen zum Vorschein. Ein extrem simples und dennoch leckeres Essen für kalte Tage.

Linsensuppe

500g Tellerlinsen in einen Schnellkochtopf geben, etwa fingerlängenhoch mit Wasser bedecken.
1 kleine Stange Lauch waschen, vierteln und in Stücke schneiden,
1 kleine Möhre in kleine und
2-3 Kartoffeln (vfk) in größere Würfel schneiden, alles unter die Linsen rühren. Den Deckel schließen, die Herdplatte auf höchste Stufe stellen, bis die Sicherung einrastet, dann die Hitze deutlich reduzieren. Eine halbe Stunde köcheln lassen. Am besten wird die Suppe, wenn die Herdplatte nun ausgestellt wird, der Topf jedoch nicht, wie für Eilige möglich, unter kaltem Wasser schnell abgekühlt und dann geöffnet wird, sondern einfach geschlossen bis zum Abendessen stehen gelassen wird. So können die Linsen noch Nachgaren, vor allem aber dickt der Eintopf so noch schön nach. Erst wenn die Linsen gar sind, mit
2TL Rauchsalz (wichtig!),
1 1/2 EL Gemüsebrühe und
Pfeffer sowie
3-4EL Balsamico bianco oder Branntweinessig abschmecken – der Eintopf soll nicht sauer schmecken, die Säure unterstützt jedoch den Eigengeschmack der Hülsenfrüchte. Je nach Geschmack mit
Wasser verdünnen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.

TIPP

Am besten schmeckt die Suppe am nächsten Tag, wenn sie gut durchgezogen ist. Alternativ die Linsen direkt, wenn die Sicherung des Schnellkochtopfes von alleine gelöst ist, würzen und dann zumindest noch kurz bis zum Abendessen stehen lassen. Erbsensuppe (aus grünen Schälerbsen) lässt sich ganz einfach nach dem selben Rezept zubereiten! Wer möchte, kann natürlich noch Tofu-Wiener hineinschneiden.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.